Die Apotheke
Seit 1782 auf der Freyung
Benannt nach der benachbarten Benediktinerabtei „Unserer Lieben Frau zu den Schotten“ – seit 1837 zu Hause im Schubladkastenhaus.

Chronik
Über 240 Jahre Apothekengeschichte
Unseren etwas komplizierten Namen haben wir von unserer ehrwürdigen Nachbarin, der Benediktinerabtei „Unserer Lieben Frau zu den Schotten“. Und obwohl unsere Apotheke bereits seit 1782 auf der Freyung besteht – erst gegenüber unserem heutigen Standort und seit 1837 hier im Schubladkastenhaus – nennen wir sie, ganz unkompliziert, die „Schottenapotheke“.
Gegründet wurde die Apotheke am 13. Dezember 1782: Anton Schinnerer erhielt als geprüfter Provisor die Genehmigung, eine neue Apotheke zu errichten – im Haus gegenüber dem heutigen Standort, das der Grundobrigkeit des Schottenstifts unterstand. Unter Joseph Wödl und seiner Witwe Antonia Wödl trug sie das Schild „Zum goldenen Strauß“.
Um der Apotheke einen attraktiveren Standort zu verschaffen, übersiedelte Gottfried Girtler sie am 30. Dezember 1837 in das Prioratshaus der Schotten – das Schubladkastenhaus auf der Freyung 7. Mit dem Umzug wurde das neue Apothekenschild „Zu Unserer Lieben Frau“ (bei den Schotten) bewilligt.
Seit 1959 ist die Apotheke mit der Familie Höbinger verbunden: Am 1. März 1959 übernahm Mag. pharm. Annemarie Höbinger die Apotheke. Im Juli 2002 übernahm Mag. Stephan Höbinger die Schottenapotheke von seinen Eltern – mit dem Ziel, ihre traditionellen Stärken zu bewahren und das Angebot in Richtung alternative Heilmittel weiter auszubauen.
Quellen zur Geschichte: Wien Geschichte Wiki, „Zu Unserer Lieben Frau bei den Schotten (Apotheke)“, nach Felix Czeike: Geschichte der Wiener Apotheken (2010).

- 1782
Gründung
Anton Schinnerer erhält am 13. Dezember 1782 die Genehmigung zur Errichtung einer neuen Apotheke auf der Freyung.
- 1802
Joseph Wödl
Der in Krems geborene Joseph Wödl übernimmt die Apotheke und erhält das Wiener Bürgerrecht.
- 1826
„Zum goldenen Strauß“
Antonia Wödl darf einen goldenen Strauß auf den Türbalken malen lassen.
- 1837
Ins Schubladkastenhaus
Gottfried Girtler übersiedelt die Apotheke am 30. Dezember 1837 auf die Freyung 7 – neues Schild „Zu Unserer Lieben Frau“.
- 1909
Franz Wilhelm
Am 16. Juni 1909 erhält Franz Wilhelm die Konzession; er führt die Apotheke fast drei Jahrzehnte.
- 1959
Familie Höbinger
Am 1. März 1959 übernimmt Mag. pharm. Annemarie Höbinger die Apotheke.
- 1990er
TCM-Pioniere
Die ersten Kräuter der Traditionell Chinesischen Medizin treffen ein.
- 2002
Mag. Stephan Höbinger
Im Juli 2002 übernimmt er die Schottenapotheke von seinen Eltern.

Das Schubladkastenhaus
„Schubladkastenhaus“ ist die volkstümliche Bezeichnung für das 1773/1774 von Andreas Zach errichtete Prioratshaus des Schottenstifts – benannt nach seiner Ähnlichkeit mit einer Kommode mit Laden.
Für die damalige Zeit war das Haus sehr modern: Es war das erste bürgerliche Mietshaus, bei dem man auf eine palastartige Gliederung verzichtete und alle Stockwerke gleichförmig behandelte. Seit dem 30. Dezember 1837 hat die Apotheke hier ihren Standort.
Das Team
Die „lieben Schotten“
„Heute bin ich stolz auf mein bestens ausgebildetes Team, das sich souverän zwischen Traditionell Chinesischer Medizin, Homöopathie und Schüßler Salzen bewegt.“ Einige der „lieben Schotten“ bringen eine fundierte Ausbildung und laufende Weiterbildungen in Sachen Homöopathie mit hinter die Tara; in der Haut- und Körperpflege beraten Sie unsere Dermokosmetik-Fachberaterinnen.

Einblicke in die Offizin




Schottenapotheke · Freyung 7
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Freyung 7, 1010 Wien · Mo–Fr 8:00–18:00 Uhr, Sa 8:00–12:00 Uhr · durchgehend geöffnet, auch über Mittag.
Mo – Fr 08:00 – 18:00 · Sa 08:00 – 12:00